Herzlich Willkommen auf den Internetseiten der freiberuflichen Hebamme Alexandra Eichinger 

Ich betreue Frauen und Paare sowie ihre Babys ganzheitlich in der Schwangerschaft, im Wochenbett und in der Stillzeit.

Hebammenleistungen werden in der Regel von der Krankenkasse übernommen.

Ich verwende gerne alternative Behandlungsmethoden und versuche individuell auf die Bedürfnisse und Wünsche der Schwangeren bzw. Wöchnerinnen und ihren Partnern einzugehen.

Mir ist es nur möglich, Frauen aus Stockach, Zizenhausen, Hoppetenzell, Winterspüren, Mahlspüren, Espasingen, Bodman/Ludwigshafen, Stahringen, Wahlwies, Orsingen, Nenzingen und Steißlingen zu betreuen.

Vorgehen bei Corona:

Liebe Frauen!

Wochenbettbesuche finden wieder ganz normal statt, allerdings mit Mundschutz und wenn möglich mit Sicherheitsabstand. Bei Bedarf können Hausbesuche jetzt zum Teil durch eine Beratung per Telefon oder Video ersetzt werden, auch Schwangerenberatungen können so stattfinden.

Bei Verdacht auf oder bestätigter COVID-19 Infektion stehen jetzt Schutzanzüge und Masken zur Verfügung, so dass Hausbesuche möglich wären. Die Betreuung würde aber hauptsächlich als Video Meeting statt finden. Bei Sorgen, Ängste oder weiteren Informationsbedarf können Sie sich auch gerne telefonisch mit mir in Verbindung setzen.

Kurse finden wegen des erneuen Lockdowns nur online statt.

Weitere Informationen zu Corona finden Sie unter:

Link zu www.stillen.at

Link zu Eltnerwissen von www.unicef.de


Impfung von stillenden Frauen gegen SARS-CoV-2
Gemeinsame Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Perinatale Medizin (DGPM), der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) und der Nationalen Stillkommission (NSK) zur

Mit der Verabreichung von Nicht-Lebendimpfstoffen während der Stillzeit ist nach bisherigem Kenntnisstand kein erhöhtes Risiko für die Stillende oder den Säugling verbunden [1]. Zur Anwendung von mRNA-Impfstoffen in der Stillzeit, wie z.B. dem Einfluss auf den gestillten Säugling oder die Muttermilchproduktion/-sekretion liegen jedoch derzeit keine Daten vor. Eine grundsätzliche Routine-Impfung aller Stillenden wird derzeit auch auf Basis der aktuell limitierten Impfstoffressourcen mehrheitlich von den Fachgesellschaften nicht empfohlen [2, 3]. Die Ständige Impfkommission (STIKO) hält es jedoch für unwahrscheinlich, dass eine Impfung der Mutter während der Stillzeit ein Risiko für den Säugling darstellt [3, 4]. Auch die Society for Maternal Fetal Medicine sieht keinen Grund zu der Annahme, dass der Impfstoff ein Sicherheitsrisiko in der Stillperiode für Mutter und/oder Säugling darstellt [5]. Ein biologisch nachvollziehbarer Mechanismus, der Schaden verursachen könnte, ist derzeit nicht bekannt [6]. Zum jetzigen Zeitpunkt liegen jedoch keine aussagekräftigen Studien zum Übertritt von Impf-Bestandteilen in die Muttermilch vor [4].

Der Schutz vor einer SARS-CoV-2-Infektion für die stillende Frau ist mit dem gleichen hohen Wirkungsgrad der Impfung anzunehmen, wie dies in den bisherigen Studien für nicht-stillende Frauen gezeigt werden konnte, auch wenn detaillierte Angaben hierzu fehlen [5]. Vor allem bei persönlichen, durch Komorbiditäten oder Exposition bedingten Risiken für einen schweren COVID-19-Verlauf wie vorbestehende Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Lungenerkrankungen, Autoimmunerkrankungen und ein geschwächtes Immunsystem sowie Gestationsdiabetes, hypertensive Schwangerschaftserkrankungen und Adipositas überwiegt der potenzielle Nutzen der Impfung die theoretischen Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der Impfung deutlich [1,2].

Es gibt Einzelberichte von schweren oder kritischen COVID-19-Fällen bei Kindern unter 12 Monaten [8, 9], auch wenn Säuglinge per se keine höhere Infektionswahrscheinlichkeit aufweisen und Infektionen häufig asymptomatisch oder mild verlaufen [10, 11]. Durch Immunisierung der Mutter kann jedoch das Risiko für eine kindliche Infektion minimiert werden. Durch Impf-Immunisierung gebildete Antikörper stellen nach Sezernierung in die Muttermilch einen potenziellen Infektionsschutz des Säuglings dar. Es konnten virus-spezifische IgA- [12],

Der potenzielle Nutzen der Impfung überwiegt bei Stillenden mit erhöhtem COVID- Risiko die theoretischen Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der Impfung deutlich.

IgM- und IgG- [13, 14] Antikörper gegen SARS-CoV-2 in Muttermilch von Frauen mit aktiver oder durchgemachter SARS-CoV-2-Infektion in der Schwangerschaft nachgewiesen werden. Neutralisierende Antikörper nach Infektion oder Impfung stellen zum jetzigen Zeitpunkt das beste humorale Immunkorrelat zum Schutz vor einer Infektion dar [15]. Auch wenn gesicherte Daten ausstehen, kann durch Muttermilch übertragene schützende Immunität eine passive Präventionsstrategie zum Schutz des Säuglings darstellen [16].

Daher sollten in der Beratung und Aufklärung die (potenziellen) Vorteile einer Impfung für Mutter und Säugling dargestellt und eine partizipative Entscheidungsfindung ermöglicht werden [17]. Der Entwicklungs- und Gesundheitsnutzen des Stillens sollte dabei zusammen mit dem klinischen Bedarf der Frau an einer Immunisierung (in Abhängigkeit von Risikofaktoren für eine SARS-CoV-2 Infektion/schwere COVID-19 Erkrankung) gegen COVID- 19 berücksichtigt werden, und über das Fehlen von Sicherheitsdaten für den Impfstoff bei stillenden Frauen soll informiert werden [1]. Bei erhöhtem Sicherheitsbedürfnis der Stillenden kann eine individuelle Festlegung eines still-freien Zeitraums von 1 bis 3 Tagen nach der Impfung in Erwägung gezogen werden. Internationale Empfehlungen sehen hier jedoch keine Notwendigkeit für die Verzögerung eines Stillbeginns, einer Stillunterbrechung oder des Abstillens nach Impfung [5,18].

Redaktionsgruppe:

DGPM - DGGG - NSK –

1. 2. 3.

4. 5.

6.

Dr. med. Janine Zöllkau* (Jena), PD Dr. med. Ulrich Pecks (Kiel), Prof. Dr. med. Ekkehard Schleußner (Jena)
Prof. Dr. med. Michael Abou-Dakn (Berlin), Prof. Dr. med. Sven Kehl (Erlangen)

Prof. Dr. med. Regina Ensenauer (Karlsruhe), Jennifer Hilger-Kolb M.Sc. (Karlsruhe)

*Universitätsklinikum Jena, Klinik für Geburtsmedizin, Am Klinik 1, 07747 Jena

janine.zoellkau@med.uni-jena.de

Quellen:

JCVI. Advice on priority groups for covid 19 vaccination 30 dec 2020 revised. In; 2020 RCOG. Covid-19 vaccination and pregnancy. In; 2020
RKI S. Mitteilung der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut: Beschluss der STIKO zur 1. Aktualisierung der COVID-19- Impfempfehlung und die dazugehörige wissenschaftliche Begründung, STIKO-Empfehlung zur COVID-19-Impfung Aktualisierung am 8. Januar 2021. In; 2021

CDC. Pregnancy in Breastfeeding - vaccines reccomendations. In; 2020
WHO. Interim recommendations for use of the Pfizer–BioNTech COVID-19 vaccine, BNT162b2, https://www.who.int/publications/i/item/WHO-2019-nCoV-vaccines- SAGE_recommendation-BNT162b2-2021.1
experts SfMFM-H-rp. Statement: SARS-CoV-2 Vaccination in Pregnancy. In; 2020

  1. Institute of Obstetricians and Gynecologists I. Statement Pregnancy Covid-19. In, releases; 2020

  2. Dong Y, Mo X, Hu Y et al. Epidemiology of COVID-19 Among Children in China. Pediatrics 2020; 145. doi:10.1542/peds.2020-0702

  3. CDC. Coronavirus Disease 2019 in Children — United States, February 12–April 2, 2020. MMWR Morb Mortal Wkly Rep. 2020;69:422–6. In; 202

  4. Mithal LB, Machut KZ, Muller WJ et al. SARS-CoV-2 Infection in Infants Less than 90 Days Old. J Pediatr 2020; 224: 150-152. doi:10.1016/j.jpeds.2020.06.047

  5. Raschetti R, Vivanti AJ, Vauloup-Fellous C et al. Synthesis and systematic review of reported neonatal SARS-CoV-2 infections. Nat Commun 2020; 11: 5164. doi:10.1038/s41467-020-18982-9

  6. Lebrao CW, Cruz MN, Silva MHD et al. Early Identification of IgA Anti-SARSCoV-2 in Milk of Mother With COVID-19 Infection. J Hum Lact 2020; 36: 609-613. doi:10.1177/0890334420960433

  7. Gao X, Wang S, Zeng W et al. Clinical and immunologic features among COVID-19- affected mother-infant pairs: antibodies to SARS-CoV-2 detected in breast milk. New Microbes New Infect 2020; 37: 100752. doi:10.1016/j.nmni.2020.100752

  8. Lackey KA, Pace RM, Williams JE et al. SARS-CoV-2 and human milk: What is the evidence? Matern Child Nutr 2020; 16: e13032. doi:10.1111/mcn.13032

  9. Cimolai N. A Minimalist Strategy Towards Temporarily Defining Protection for COVID- 19. SN Compr Clin Med 2020. doi:10.1007/s42399-020-00533-4: 1-8. doi:10.1007/s42399-020-00533-4

  10. Cimolai N. Applying Immune Instincts and Maternal Intelligence from Comparative Microbiology to COVID-19. SN Compr Clin Med 2020. doi:10.1007/s42399-020-00634- 0: 1-14. doi:10.1007/s42399-020-00634-0

  11. ACOG. Vaccinating pregnant and lactating patients against covid-19. In, clinical guidance practice advisory; 2020

  12. Academy of Breastfeeding Medicine A. ABM STATEMENT Considerations for COVID- 19 Vaccination in Lactation. In; 2020